Der Kopf tobt, der Körper bleibt still. Oder doch andersrum?

Sommer. Die Zeit, in der man liebt, lacht und einfach nur lebt. Sommer bedeutet für viele Festivals, lange Sommerabende, Bikini’s, und dieses Jahr besonders, die Hitze. Für mich war Sommer nie ein Thema. Ich lebte genau so wie die Monate davor, wieso denn auch? Nur weil es wärmer wird und der Tag länger?

Doch dieser Sommer ist anders. Wie, wenn mir jemand was in’s Wasser getan hätte. Es scheint so, als würde mein Kopf, meine Kreativität, meine Konzentration mich verlassen und es würde nur eins zählen: Gute Musik, Sport und den ständigen Kontakt mit Freunden über’s Smartphone. Ein Leben, wo mir davor fremd war. In dieser Dimension habe ich noch nie so intensiv gelebt wie jetzt. Ich veranstalte mein eigenes Tomorrowland mithilfe von Spotify, Kygo und dessen hübschen Gesichtes.  Tanze so viel wie noch nie. Treibe so viel Sport, dass ich täglich noch mehr angespornt bin und noch mehr schaffen möchte.

Das Ganze hört sich super an. Aber ich merke, dass ich damit in einer Zwiespalte bin: Einerseits liebe ich es, mit der Musik mich treiben lassen, andererseits weiß ich, dass ich kaum noch meinen Pflichten nachgehe. Kaum noch echten Kontakt mit den Freunden habe, mit denen ich die ganze Zeit über die verschiedensten Dinge schreibe. Kaum noch Motivation finde für die ‚alltäglichen Dinge‘.

Der Körper tobt, der Kopf bleibt still.

Ausserhalb dieser Jahreszeit bin ich konzentriert, belächle so gut wie alles und bin eine Vorzeige- Vierzehnjährige. Aber jetzt. Jetzt bin ich das totale Gegenteil. Aber an welchen Tatsachen liegt es? Alle ticken gerade aus. Die einen probieren sich in der Liebe, die anderen im Alkohol.  Und irgendwo dazwischen bin ich. Gefangen. Ich will wieder so motiviert sein wie sonst, so viel arbeiten und lernen und doch so einen Spaß haben wie jetzt. Aber anders. Keine hoffnungslose Liebe.  Liebe, die niemals existieren wird. Die einfach zu anstrengend ist. Keine Verzweiflung, wenn man wieder „normal“ tickt.

Eine Mischung wär ganz geil. Zwischen Der Kopf tobt voller Ideen, Konzentration und Motivation, der Körper bleibt still und der Körper tobt vor lauter Hände in die Höhe und wildes Getanze, der Kopf bleibt still weil der Moment unendlich ist. 

Unendlich, das bin ich gerade. Glücklich und doch nicht.

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2 Gedanken zu “Der Kopf tobt, der Körper bleibt still. Oder doch andersrum?

  1. Ich denke so eine Zeit muss einfach auch mal sein, um zu frei zu fühlen.
    Genieße einfach den Moment, den Sommer und die Musik.
    Zu allem anderen wirst du bestimmt schon schnell genug wieder zurück finden, sobald es wieder kälter wird.

    Liebste Grüße ♥ Mai
    Sparkle & Sand

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