Los! Sei stark, zeig, dass du Freundschaften pflegen kannst!

So fremd alles. Ich bin so allein, allein gelassen mit meinen Gedanken, mit mir selbst. Summertime Sadness. Jedes Jahr. Jedes Jahr dieses beklemmende Gefühl, man macht was falsch mit seinem Leben und kann dem gesellschaftlichen Standart nicht gerecht werden. Muss man das? Nein. Auf keinen Fall, man sollte immer sich selbst akzeptieren. – Leicht gesagt. Und dann scrollt man durch die Kontaktliste, wer sind die Menschen? Sie sind mir so fremd, das unrealistische Bild von Freunden, die keine Interessen mit mir teilen, mit denen ich nicht über Themen reden kann, die mich beschäftigen. Pflichtfreundschaften, sie kommen aus dem gleichen Dorf, die Eltern sind befreundet oder man befehlt sich selbst: Los! Sie sind mit ihr befreundet, sei es du auch! Denk an deinen Status, was denken die Leute von dir? Du bist kein verwahrlostes Mädchen, sei stark, zeig, dass du Freundschaften pflegen kannst! Die Wahrheit? Ich bin schlecht in sowas. Ich bin die erste die vom Fest gehen will, ich bin müde. Stimmt ja auch. Mich langweilt das typische Leben. Ich muss weder um die Welt reisen, noch mit meiner Clique das Leben genießen. Lieber mit einer Freundin, eingekuschelt, mit Tee über das Leben philosophieren. Schlafen, wann man will, wann man muss. ‚Komm, ein Bier noch.‘ – warum? Ich verstehe mich zwar mit dem Leuten, aber müsste ich mich entscheiden, ich würde dagegen sein. Ich habe keine richtige Clique, einen Kreis, indem ich fest integriert bin. So oft wünsche ich mir das. Was soll ich nur tun? Dieser ständige Monolog über das Elend. Und doch wird man enttäuscht. Plötzlich piepst das Handy: Hei 🙂 was machst du so? Ist das wirklich ernst gemeint? Sie würden mit mir was unternehmen, aber ich habe einfach keine Lust mit Ihnen. Beunruhigend. Ich kann keine smalltalks führen, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass ich versage. Versagen. Angst. Mache ich alles richtig? Sage ich nichts Komisches? Der erste Eindruck macht mir Angst. Ich kann das nicht. Aber worin Ich ein Meister bin: Freundschaft. Tiefsinnige Freundschaften mit denjenigen, die mir ähnlich sind. Denen ich vertraue und die mir das Gefühl schenken, sie können, egal was ist, immer zu mir kommen. Lieber ein „Komm her, wein‘ dich aus“ als ein „Na,wie geht’s?“. Freundschaft vor Bekanntschaft.

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